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AUSSTELLUNG

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Dorothee Ziegler

Clarinda Zinnober, oder:
Die Magie des Gegenstands

HAUPTSACHEN, 21-teilig, 1998, Acryl auf Leinwand, 156 x 370 cm

KOPF,
1971, Öl auf Nessel, 120 x 100 cm

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STRASSE,
1972, Öl auf Nessel, 120 x 100 cm

TERPENTIN (I),
1981, Öl auf Hartfaserplatte, 115 x 91 cm

WASSERKANISTER,
1980, Farbstiftzeichnung, 76 x 56 cm


TÄNZERIN,
2007, Öl auf Leinwand, 170 x 140 cm

AUSSTELLUNG . 20. SEPTEMBER – 25. OKTOBER 2026

VERNISSAGE . Sonntag . 20. September 2026 . ab 15:00 Uhr

16:00 Uhr . Einführung Werner Meyer
Direktor der Kunsthalle Göppingen i. R.

Öffnungszeiten
20. September bis 25. Oktober 2026
Donnerstag und Sonntag 15 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung

Die FINISSAGE der Ausstellung findet am Sonntag,
dem 25. Oktober 2026 ab 15:00 Uhr statt.

 

artwalden

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Christian und Beate Maria Günther
Sonnenrain 1
71111 Waldenbuch
+49 (0) 7157 . 53 53 43

 

 

Clarinda Zinnober, oder: Die Magie des Gegenstands

In jungen Jahren spielte Dorothee Ziegler immer wieder mit dem Gedanken ihre Werke mit dem Alias „Clarinda Zinnober“ zu unterzeichnen. Die Ausstellung zeigt Arbeiten ausgehend von dieser Phase, die sich im Nachlass der Künstlerin in Waldenbuch befinden. Die Ausstellung lädt dazu ein Vertrautes und bisher Unbekanntes in neuen Zusammenhängen zu entdecken.

Aus ihrer Akademiezeit stammen fein und sensibel gezeichnete Studien. Mit Operationen legt Dorothee Ziegler nicht nur Momente des Körperhaften frei, sie seziert zugleich ihre Malerei. Surreale Räume und Landschaften verbinden und verschränken sich mit Köpfe. Ab den 1980er-Jahren gewinnen Gefäße ihr Interesse, von der gegenständlichen Fassung bis zur abstrakten Auflösung. Es entsteht die Reihe Vasen. In ihren Linienbildernverbinden sich Falten- und Gegenstandskonturen. Die Künstlerin beeindruckt in ihren Selbstbildnissen mit der Ausdruckskraft der Farben und ihres Gesichtes.

Durch diese Bilder erkennt man Dorothee Zieglers sensible Sicht auf Gegenstände und Motive und die Frage, mit welchen Mitteln und Möglichkeiten der Malerei Bilder Stärke und Eindrücklichkeit gewinnen.

Dorothee Ziegler (1945-2012)
Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste (ABK), Stuttgart ab 1967. 1968 einjähriger Studienaufenthalt in Wien. 1972 erster und zweiter Preis der ABK. Ab 1972 Arbeit als freie Künstlerin in Stuttgart und auf dem Pilion in Griechenland. Intensive Auseinandersetzung mit dem Thema „Garten“ und der Umsetzung des eigenen Gartens im Kontext des Atelierhauses Paou, Griechenland. Ab 2001 Arbeit im und am Waldenbucher Atelierhaus artwalden. Im Zentrum des malerischen Werkes stehen surrealistische Strategien der Entfremdung, Anleihen aus der Pop Art, malerischer Realismus, räumliche Abstraktion und persönliche Ikonografien. Wichtige Werkserien sind unter anderem Operationen, Köpfe, Linienbilder und Vasen.

 

 

Clarinda Zinnober, or: The Magic of the Object

In her early years, Dorothee Ziegler often toyed with the idea of signing her paintings with the alias “Clarinda Zinnober.” A new exhibition features works from this period, sourced from the artist’s estate in Waldenbuch, Germany. Visitors are invited to discover both familiar and previously unseen works in new contexts.

Ziegler’s time at the art academy yielded finely drawn studies that reveal a great sensitivity. In her Operations, the artist not only reveals moments of physicality but also what amounts to a dissection of her own painting. Surreal spaces and landscapes intersect and intertwine with renderings of human heads. Beginning in the 1980s, she became interested in vessels of all kinds, resulting in works ranging from representational compositions to abstract dissolutions of their forms. This series of works would come to be known as her Vases. In Line Paintings, the contours of folds and the materiality of objects merge into one another. In her Self-Portraits, the artist astounds with the expressiveness of the colors she used and her own face.

Through these paintings, one recognizes Dorothee Ziegler’s sensitive vision of objects and motifs, as well as her lifelong exploration of the means and possibilities through which the act of painting can impart a strength and perceptual force to images.

Dorothee Ziegler (1945–2012)
Studied at the State Academy of Fine Arts, Stuttgart. In 1968, a year-long study visit to Vienna. In 1972, received first and second prize from the Stuttgart Academy. Beginning in 1972, worked as an independent artist in Stuttgart and on the Pelion in Greece. Intensive exploration on the theme of “garden” and the realization of her own garden surrounding the studio house in Paou, Greece. From 2001 onward, work in and around the artwalden studio house in Waldenbuch, Germany. The focus of her painterly work involves surrealistic strategies of alienation, borrowings from Pop Art, painterly realism, spatial abstraction, and personal iconographies. Important series of works include Operations, Heads, Line Paintings andVases.


 

artwalden

Die Künstler Dorothee Ziegler und Christian Günther erwarben im Jahr 2001 bei Waldenbuch ein ehemaliges Militär-Verwaltungsgebäude mit großem Grundstück und bauten es in ein Wohn- und Atelierhaus um.

 

Christian Günther



 

Biografie

 

Christian Günther wurde 1941 in Berlin geboren. In Stuttgart besuchte er ab 1960 die
Freie Kunstschule und ab 1962 die Staatliche Akademie der Bildenden Künste. Nach
einem einjährigen Italienaufenthalt mit einem Stipendium an der Accademia di Belle
Arti in Rom begann er 1968 die Arbeit als freier Künstler. Zwischen 1968 und 1970
Teilnahme an der Filmklasse der Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart, bei Harun
Farocki und Hartmut Bitomsky, dabei erste Begegnung mit dem filmischen Werk Erich
von Stroheims.

Eine starke Prägung erfuhr seine Bildwelt durch die vielen Jahre, in denen er seine Zeit
zwischen Deutschland und Griechenland teilte, zwischen Stuttgart und seinem Anwesen
bei Volos. Licht, Farbe und Vegetation der griechischen Landschaft haben in seinem
Œuvre ebenso tiefe Spuren hinterlassen wie in dem seiner Frau, der Malerin Dorothee
Ziegler. 2001 bezog das Paar nach Aufgabe des Anwesens in Griechenland das
Atelierhaus artwalden in Waldenbuch.

 

 

Ausstellungen

1967 Galeria Via Nazionale Rom
1974 Kunstverein Stuttgart
1975 Galerie Valentien Stuttgart
1978 Galerie und Werkstatt Lehnert Saarbrücken
  Studio Köllmann (Fotografie)
1979 Galerie Fischinger Stuttgart
1980 Galerie Baden-Württembergische-Bank Stuttgart
  Studio Galerie Warschau
1981 Atelier Dani Brandstetter Stuttgart
1982 Galerie Below Stuttgart
1983 Kunstverein Ludwigsburg
1984 Galerie am Züriberg Zürich
1986 Kunstraum und Galerie Landesgirokasse Stuttgart
  Galerie Pfeiffenberger Berlin
1988 Kunstraum Stuttgart
  Spa Galerie Azur
1989 Galerie L’aire du Verseau Paris
1990 June Kelly Gallery New York
1991 Kunstraum Stuttgart
1992 June Kelly Gallery New York
1993 Amerika-Haus Stuttgart
1995 Kunstraum Stuttgart
1995 Paou / Volos
1997 Galerie ka Schaffhausen
1998 Kunstraum und Werkhalle Scholpp-Gruppe Stuttgart
1999 Galerie ka Schaffhausen zusammen mit Dorothee Ziegler
2001 artwalden Waldenbuch
2003 Kunstraum Stuttgart
2007 Im Schaukasten Schaffhausen und Kunstraum Stuttgart
2008 Nemetschek-Haus München
2013 Galerie ABTART Stuttgart
2015 artwalden Waldenbuch
2016 artwalden Waldenbuch
2018 Museum of the city of Volos, Griechenland
2018 Argalasti an der Platia, im Sfintion + Kinotikon Café, Griechenland

 

 

  art walden

 

Christian Günther
Sonnenrain 1
71111 Waldenbuch
T +49 (0) 7157 535343
info@artwalden.com
www.artwalden.com

 

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